Samstag, 25. April 2015

iZombie | Flight of the Living Dead (1x05)

"Of everyone here, who would you eat first?"
"I think, first I'd ask if someone could spare an apple."

Livs College-Freundin Holly stirbt bei einem Fallschirmsprung, und während sie ihren Tod untersucht, erfährt sie ihre Adrenalin-Sucht am eigenen Leib. Derweil scheinen alle an dem Sprung Beteiligtem Geheimnisse zu haben, die die Aufklärung des Falls nicht erleichtern. Ich warne vor Spoilern!

Liv und Ravi werden zum Tod einer Fallschirmspringerin hinzugezogen, als Liv erfährt, dass es sich bei der Toten um ihre alte College-Freundin Holly handelt. Obwohl sie in dem Fall am liebsten darauf verzichten würde, glaubt sie, es ihr schuldig zu sein, den Fall aufzuklären. Abgesehen von Visionen bekommt Liv auf diese Weise auch Hollys Carpe-Diem-Einstellung und lässt sich auf einen Flirt mit Lowell ein, der sich bald darauf als ziemlich gut getarnter Zombie herausstellt.

Ist es nicht putzig, dass Liv, nachdem Sie das Hirn von Adrenalin-Junkie Holly gegessen hat, die ja immerhin Fallschirmspringen und Tauchen und all so was gemacht hat, dass Liv dann Rad fährt? Wie todesmutig! Von dieser kleinen Albernheit abgesehen hat die Folge gezeigt, dass „iZombie" sein hohes Niveau halten kann, wobei ich den Fall mit der unter Drogen gesetzten Holly jetzt nicht so aufregend oder einfallsreich fand.

Weiterhin liegt die große Stärke der Serie in ihren Figuren. Auf dem College hat Liv ihre Freundin Holly immer um ihre Einstellung beneidet, und erst jetzt, wo sie praktisch tot ist, erkennt sie, dass ein bisschen Risikobereitschaft nicht schaden kann. Wer weiß, ob sie so forsch auf Lowell reagiert hätte, wenn Hollys Einfluss nicht gewesen wäre. Und bitte, bitte lasst Lowell keinen von den Bösen sein! Ich find ihn süß, er ist nett (er schenkt ihr scharfe Soße), hat einen Akzent und ist schon nach einer Folge interessanter als Major.

Aber hey, kriegt noch jemand so das Gefühl, dass die Stadt von Zombies nur so wimmelt? Und sie alle geben sich sehr viel mehr Mühe als Liv, ihren Zustand zu verbergen. Wieso ist sie eigentlich nie auf die Idee gekommen, sich die Haare zu färben? Von Blaine sehen wir diese Woche jedenfalls nichts, dafür entdeckt Clive die Wand mit den Vermissen-Anzeigen, und Major begegnet dem Typ von letzter Woche, der Jeromes Turnschuhe bekommen hat. Oh, und fast hätt ich's vergessen, Clives Boss ist auch ein Zombie! Schätze, Liv ist damit auch aufgeflogen, ich halt's für unwahrscheinlich, dass ihm ihre noble Blässe nicht aufgefallen ist. Aber echt jetzt, bei so vielen Zombies, müssten da nicht viiiiel mehr Tote mit fehlendem Gehirn auf Livs Tisch landen?

„What happens in the interrogation, stays in the interrogation, right?" Angesichts einer auf einem Ast aufgespießten Fallschirmspringerin von „food on a stick" zu sprechen, war schon arg böse. Clives Boss und die Instagram-Fotos von Essen, das ist so viel witziger, nachdem wir erfahren, dass er ein Zombie ist. Meine liebste Anspielung diese Woche: „The Perks of being a Zombie." Und ich wünschte, ich könnte auch manchmal „shut up or I'll eat you" sagen.

Den Tod eines unbeliebten Hackers kann Liv nur aufklären, indem Sie sich auf seine Welt einlässt und sein Fantasy-Rollenspiel weiterspielt. Zum Glück kennt sich Ravi da ein bisschen aus ...

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